Praxis für Logopädie – Hannah Kettenburg – Bad BEVENSEN

Unsere Leistungen & Behandlungs-felder

In unserer Praxis bieten wir logopädische Leistungen, die von einem breit aufgestellten und erfahrenen Team durchgeführt werden. Durch individuelle Betreuung und maßgeschneiderte Therapieansätze gehen wir gezielt auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen ein – sei es bei Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen können wir eine hohe Qualität auf aktuellem Stand der Wissenschaft gewährleisten. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und unser Engagement für Ihre Gesundheit.

Praxis für Logopädie – Hannah Kettenburg – Bad BEVENSEN

Unsere Leistungen

& Behandlungsfelder

In unserer Praxis bieten wir logopädische Leistungen, die von einem breit aufgestellten und erfahrenen Team durchgeführt werden. Durch individuelle Betreuung und maßgeschneiderte Therapieansätze gehen wir gezielt auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen ein – sei es bei Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen können wir eine hohe Qualität auf aktuellem Stand der Wissenschaft gewährleisten. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und unser Engagement für Ihre Gesundheit.

Logopädie

für Kinder

Logopädie

für Erwachsene

Mutismus

Verordnungsweg

Logopädie

für Kinder

Logopädie

für Erwachsene

Mutismus

Verordnungsweg

Leistungen und Behandlungsfelder

Logopädie

Wir bieten Ihnen Beratung, Therapie und Prävention für die Bereiche Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Gehör.

Nach der Befunderhebung erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan. Eine Zusammenarbeit mit den Angehörigen, den verordnenden Ärzten und ggf. weiteren Therapeuten ist für uns selbstverständlich.

Logopädie ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie ist ein Heilmittel und muss ärztlich verordnet werden. Privatkassen übernehmen die Kosten in unterschiedlichem Umfang.
Bei entsprechender Indikation und ärztlicher Verordnung führen wir auch Hausbesuche bei Ihnen zu Hause oder im Pflegeheim durch. 

Logopädie für Kinder

Sprachentwicklungsstörungen

Lexikalisch-semantische Störungen:

Kinder mit einem geringen Wortschatz oder mit Wortfindungsstörungen.

Morphologisch-syntaktische Störungen: 

Kinder, die grammatikalische Schwierigkeiten haben z.B. bei der Bildung von Sätzen.

Phonologische Störung: 

Kinder, die die bedeutungsunterscheidende Funktion von Lauten (wie z.B. bei „Keller“ und „Teller“) noch nicht erkannt haben und daher Schwierigkeiten bei der korrekten Anwendung verschiedener Laute haben. Hierbei kann es zu Lautersetzungen (z.B. statt „Garten“ sagt das Kind „Darten“) oder zu Lautauslassungen kommen (z.B. sagt das Kind statt „Gras“ „Gas“).

Artikulationsstörungen

Einzelne Laute werden nicht richtig ausgesprochen (z.B. lispeln) oder können aufgrund motorischer Schwierigkeiten nicht gebildet werden.

Stottern

Laute, Silben oder Wörter werden unfreiwillig wiederholt, lang gezogen oder es treten Blockaden auf. Für einen Moment wird die Kontrolle über den Sprechablauf verloren, obwohl genau gewusst wird, was gesagt werden möchte.

Poltern

Schnelles, überhastetes Sprechen mit Auslassungen und Verschmelzungen von Lauten, Silben oder Wörtern oder mit Satzabbrüchen.

Näseln (Rhinophonie)

Es entweicht entweder zu viel Luft durch die Nase (z.B. bei Lähmungen des Gaumensegels oder bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten) oder zu wenig („Stockschnupfensprache“)

Myofunktionelle Störungen

Die Muskulatur von Lippen und Zunge ist schwach, sodass die Zunge häufig zwischen den Zähnen liegt statt am Gaumen und beim Schlucken gegen die vorderen Frontzähne drückt, was zu einer Verschiebung der Zähne führen kann. Häufig geht hiermit ein Lispeln einher.

Angeborene Hörstörung

Je nach Schweregrad und Versorgung unterschiedlich stark ausgeprägte Sprachstörung, die sich als Sprachentwicklungsverzögerung (siehe oben unter Sprachstörungen) äußert.

Schallleitungsschwerhörigkeiten im Verlauf der Sprachentwicklung

Aufgrund des eingeschränkten Hörvermögens in der sensiblen Phase der Sprachentwicklung kann es zu Lautverwechslungen, -auslassungen oder –verdrehungen kommen.

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen

Das Hören an sich ist intakt, aber es kommt zu Schwierigkeiten bei der Hörverarbeitung. Dabei können beispielsweise ähnlich klingende Laute nicht oder nur schwer differenziert werden (z.B. „g“ und „k“) oder die auditive Merkfähigkeit ist beeinträchtigt, was zu Schwierigkeiten in der Schriftsprache führen kann. Ebenfalls kann die Analyse und Synthese von Lauten und die Lautreihenfolge im Wort betroffen sein.

Folgende Therapieverfahren kommen u.a. bei uns in der Praxis zum Einsatz:
PLAN (Patholinguistischer Therapieansatz), Zollinger, Schritte in den Dialog, P.O.P.T., Lidcombe, KIDS, mini-KIDS, van Riper, Dell, M.U.N.D.T.

Weitere Informationen zu den einzelnen Störungsbildern finden Sie unter www.dbl-ev.de.

Logopädie für Erwachsene

Funktionelle Dysphonie (Stimmstörung)

Heiserkeit oder schnelle Stimmermüdung aufgrund einer Fehlbelastung der Stimme. Unbehandelt können sich hieraus organische Stimmstörungen (z.B. Knötchen) entwickeln.

Sprechapraxie

Tritt meist in Kombination mit einer Aphasie auf. Die Störung liegt in der Sprechplanung.

Dysarthrie

Sprechstörung nach einem Schlaganfall, einer neurologischen Erkrankung (z.B. Parkinson) oder einem Unfall. Sie äußert sich beispielsweise durch verwaschene Aussprache bedingt durch eingeschränkte Beweglichkeit von Zunge, Lippen und Gaumensegel.

Aphasie

Sprachstörung nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung, bei unfallbedingten Hirnverletzungen, entzündlichen Erkrankungen des Gehirns oder Hirntumoren. Eine Aphasie kann in Form von Wortfindungsstörungen, grammatikalischen Störungen oder Verdrehungen von Lauten im Wort auftreten.

Organische Dysphonie (Stimmstörung)

Heiserkeit bis hin zu kompletter Stimmlosigkeit aufgrund einer organischen Ursache (z.B. Knötchen auf den Stimmlippen, Ödeme, Veränderungen durch Unfälle oder Operationen, Lähmungen, Teilentfernungen der Stimmlippen bis hin zur kompletten Kehlkopfentfernung bei Kehlkopfkrebs).

Dysphagie (Schluckstörung)

Schluckstörung als Folge eines Schlaganfalles, einer neurologischen Erkrankung, einer Operation (z.B. im Rahmen einer Tumorbehandlung) oder eines Unfalles. Je nach Grunderkrankung treten Schwierigkeiten bei der Nahrungszerkleinerung im Mund auf oder die Patienten verschlucken sich (aspirieren), was schlimmstenfalls eine Lungenentzündung zur Folge haben kann. Mögliche Anzeichen für eine Schluckstörung können sein: häufiges Verschlucken an Speichel, Nahrung oder Flüssigkeit, häufiges Räuspern oder Husten, Angst vor dem Schlucken, gurgelnder Stimmklang.

Facialisparese

Gesichtslähmung (mimische Muskulatur) bedingt durch eine Funktionsstörung des Nervus facialis (VII. Hirnnerv).

Folgende Therapieverfahren kommen bei uns in der Praxis zum Einsatz:
Modak, NAT, REST, SPAT, KRAN, FDT (funktionelle Dysphagietherapie), Dysphagietherapie nach Hotzenköcherle, Lax Vox, funktionales Stimmtraining, Atemtherapie, Coblenzer/Muhar, PNF

Weitere Informationen zu den einzelnen Störungsbildern finden Sie unter www.dbl-ev.de.

Logopädie für Erwachsene

Aphasie

Sprachstörung nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung, bei unfallbedingten Hirnverletzungen, entzündlichen Erkrankungen des Gehirns oder Hirntumoren. Eine Aphasie kann in Form von Wortfindungsstörungen, grammatikalischen Störungen oder Verdrehungen von Lauten im Wort auftreten.

Dysarthrie

Sprechstörung nach einem Schlaganfall, einer neurologischen Erkrankung (z.B. Parkinson) oder einem Unfall. Sie äußert sich beispielsweise durch verwaschene Aussprache bedingt durch eingeschränkte Beweglichkeit von Zunge, Lippen und Gaumensegel.

Sprechapraxie

Tritt meist in Kombination mit einer Aphasie auf. Die Störung liegt in der Sprechplanung.

Funktionelle Dysphonie (Stimmstörung)

Heiserkeit oder schnelle Stimmermüdung aufgrund einer Fehlbelastung der Stimme. Unbehandelt können sich hieraus organische Stimmstörungen (z.B. Knötchen) entwickeln.

Organische Dysphonie (Stimmstörung)

Heiserkeit bis hin zu kompletter Stimmlosigkeit aufgrund einer organischen Ursache (z.B. Knötchen auf den Stimmlippen, Ödeme, Veränderungen durch Unfälle oder Operationen, Lähmungen, Teilentfernungen der Stimmlippen bis hin zur kompletten Kehlkopfentfernung bei Kehlkopfkrebs).

Dysphagie (Schluckstörung)

Schluckstörung als Folge eines Schlaganfalles, einer neurologischen Erkrankung, einer Operation (z.B. im Rahmen einer Tumorbehandlung) oder eines Unfalles. Je nach Grunderkrankung treten Schwierigkeiten bei der Nahrungszerkleinerung im Mund auf oder die Patienten verschlucken sich (aspirieren), was schlimmstenfalls eine Lungenentzündung zur Folge haben kann. Mögliche Anzeichen für eine Schluckstörung können sein: häufiges Verschlucken an Speichel, Nahrung oder Flüssigkeit, häufiges Räuspern oder Husten, Angst vor dem Schlucken, gurgelnder Stimmklang.

Facialisparese

Gesichtslähmung (mimische Muskulatur) bedingt durch eine Funktionsstörung des Nervus facialis (VII. Hirnnerv).

Folgende Therapieverfahren kommen u.a. bei uns in der Praxis zum Einsatz:
Modak, NAT, REST, SPAT, KRAN, FDT (funktionelle Dysphagietherapie), Dysphagietherapie nach Hotzenköcherle, Lax Vox, funktionales Stimmtraining, Atemtherapie, Coblenzer/Muhar, PNF

Weitere Informationen zu den einzelnen Störungsbildern finden Sie unter www.dbl-ev.de.

Selektiver Mutismus

Menschen mit selektivem Mutismus sprechen wiederkehrend und voraussagbar gegenüber bestimmten Personenkreisen (z.B. im Kindergarten/Schule oder gegenüber fremden Personen) nicht. Das Schweigen tritt auf, obwohl die Kinder über ein altersgerechtes Sprachvermögen verfügen und sie gegenüber einigen vertrauten Personen (meist die engere Familie) Redebereitschaft zeigen. Der Mutismus wird häufig erst spät erkannt. Ein früher Therapiebeginn verhindert jedoch eine Festigung der Symptome. Meist wird der Mutismus mit dem Kindergarteneintritt offensichtlich. Häufig wird es jedoch zu diesem Zeitpunkt noch als Schüchternheit interpretiert.

Menschen mit selektivem Mutismus sprechen wiederkehrend und voraussagbar gegenüber bestimmten Personenkreisen (z.B. im Kindergarten/Schule oder gegenüber fremden Personen) nicht. Das Schweigen tritt auf, obwohl die Kinder über ein altersgerechtes Sprachvermögen verfügen und sie gegenüber einigen vertrauten Personen (meist die engere Familie) Redebereitschaft zeigen. Der Mutismus wird häufig erst spät erkannt. Ein früher Therapiebeginn verhindert jedoch eine Festigung der Symptome. Meist wird der Mutismus mit dem Kindergarteneintritt offensichtlich. Häufig wird es jedoch zu diesem Zeitpunkt noch als Schüchternheit interpretiert.

  • In bestimmten Situationen (die meist vorhersagbar sind) spricht das Kind nicht.
  • Zu Hause und mit vertrauten Personen spricht es hingegen.
  • Teilweise spricht das Kind zu Hause sehr viel (Nachholbedarf).
  • Wenn das Kind schweigt, nimmt es in der Regel auch keinen Blickkontakt auf und versteift körperlich. Es fehlt dann meist auch die Mimik und der Blick ist starr.

Von der Umwelt wird ein Mutismus häufig als extreme Schüchternheit oder auch als „bockig sein“ fehl gedeutet.

    In unserer Praxis bieten wir eine spezialisierte Mutismustherapie an, die sich auf die individuellen Bedürfnisse von Kindern und Erwachsenen mit selektivem Mutismus fokussiert. Diese Therapie basiert auf den Therapieansätzen SYMUT und DortMuT, um Betroffenen dabei zu helfen, ihre Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln und in verschiedenen sozialen Kontexten sicher und selbstbewusst zu sprechen. So bieten wir tiefgehende, praxisorientierte Techniken zur Behandlung von Mutismus an, die sowohl psychologische als auch sprachtherapeutische Aspekte berücksichtigen.
    Durch regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen stellen wir sicher, dass wir stets auf dem neuesten Stand der Forschung sind und so eine effektive und empathische Unterstützung für unsere Patienten bieten können.
    Ein wichtiger Teil der Mutismustherapie ist die Elternarbeit. Die Sicherheit der Eltern überträgt sich auf die Kinder und im Familiensystem kann neuer Mut entstehen. 

    Unser Ziel ist es, mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen einen sicheren Rahmen zu schaffen, in dem unsere Patienten schrittweise ihre Kommunikationsbarrieren überwinden und zu mehr Selbstvertrauen finden können. 

     

    Weitere Informationen:

    Verordnungsweg

    Logopädie wird nach ärztlicher Verordnung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten in unterschiedlichem Umfang. In jedem Fall benötigen Sie ein Rezept für Logopädie von einem Arzt. Logopädie wird meist vom Hausarzt, Kinderarzt, HNO-Arzt, Kieferorthopäden oder Neurologen verordnet. Bei entsprechender Indikation stellt Ihr Arzt auch eine Verordnung für einen Hausbesuch aus.
    Für Kinder ist Logopädie zuzahlungsfrei. Erwachsene ab 18 Jahren müssen einen Eigenanteil in Höhe von 10% des Rezeptwertes plus
    10€ pro Rezept bezahlen, es sei denn, es liegt eine Zuzahlungsbefreiung Ihrer Krankenkasse vor. Wenn Sie von den Zuzahlungen befreit sind, benötigen wir eine Kopie Ihres Befreiungsausweises.

    Verordnungsweg

    Logopädie wird nach ärztlicher Verordnung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten in unterschiedlichem Umfang. In jedem Fall benötigen Sie ein Rezept für Logopädie von einem Arzt. Logopädie wird meist vom Hausarzt, Kinderarzt, HNO-Arzt, Kieferorthopäden oder Neurologen verordnet. Bei entsprechender Indikation stellt Ihr Arzt auch eine Verordnung für einen Hausbesuch aus.
    Für Kinder ist Logopädie zuzahlungsfrei. Erwachsene ab 18 Jahren müssen einen Eigenanteil in Höhe von 10% des Rezeptwertes plus
    10€ pro Rezept bezahlen, es sei denn, es liegt eine Zuzahlungsbefreiung Ihrer Krankenkasse vor. Wenn Sie von den Zuzahlungen befreit sind, benötigen wir eine Kopie Ihres Befreiungsausweises.